Kinderwunsch

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Kinderwunsch2018-10-17T12:59:54+00:00

Kinderwunsch – Ihr persönlicher Weg zum Wunschkind

Ein Viertel aller Paare mit Kinderwunsch bleibt ungewollt ohne die ersehnte Schwangerschaft und ein Leben mit Kind. Umwelt und Stress können auch hier einen schlechten Einfluss haben und die notwendigen hormonellen Abläufe bei Frau und Mann stören (z.B. fehlender Eisprung, nicht ausreichende Spermienproduktion).

Wir sind in der Lage, innerhalb von 4 bis 8 Wochen, was ca. zwei weiblichen Zyklen entspricht, die Ursachen von Störungen zu erkennen und eine gezielte Behandlung einzuleiten.

Die Steuerung der Eireifung, Stimulationsverfahren bei Ovulationsmonitoring bis hin zu Inseminationsbehandlungen sind bewährte Behandlungsmethoden der Fertilitätssprechstunde von Dr. Lorch und Dr. Bleichrodt.

Hier ein Überblick über die mögliche Diagnostik und die Behandlungsmethoden in unserer Praxis.

Für ausführliche Informationen zur Kinderwunschbehandlung bei ungewollter Kinderlosigkeit gehen Sie bitte auf www.cryobank-muenchen.de.

In Deutschland leiden ungefähr ein Viertel aller Paare mit Kinderwunsch unter ungewollter Kinderlosigkeit.

Eine Tatsache, die mehr und mehr zunimmt, wobei die Ursachen für eine Sterilität sehr unterschiedlich sein können.

Generell kann aber gesagt werden, dass Sterilität immer ein Problem des Paares ist; schließlich sind die Zeiten, als unerfüllter Kinderwunsch automatisch der Frau angelastet wurde, gottlob vorbei. Und so kann man heute sagen, dass je ein Drittel der Ursachen beim Mann, ein Drittel bei der Frau und ein Drittel kombiniert bei Mann und Frau liegen.

Die Ursachen für die Zunahme der Sterilitätsfälle insgesamt liegen hauptsächlich an der Zunahme des Alters des Paares zum Zeitpunkt des Kinderwunsches, sowie in der Veränderung des Hormonhaushaltes bei Männern und Frauen, weshalb es zu Zyklusschwankungen und schlechter Spermienqualität kommt. Die häufige Angst, der unerfüllte Kinderwunsch könnte auch psychische Ursachen haben, ist in der Regel unbegründet und sollte nicht zu hoch bewertet werden.

Um die Gründe für Ihre Kinderlosigkeit herausfinden zu können, sollte eine intensive Untersuchung stattfinden sowie ein ausführliches Gespräch.

In diesem Gespräch geht es um Ihre ganz individuelle Geschichte: seit wann wünschen Sie sich ein Kind? Was haben Sie schon unternommen? Welche Diagnostik? Welche Behandlungen? Wie geht es Ihnen mit der Kinderlosigkeit und was erwarten Sie sich von diesem Gespräch?

Schließlich ist das Thema Kinderwunsch ein sehr persönliches und auch emotionales, weshalb ein individuelles Gespräch und Ihre Geschichte die Grundlage für eine jede Diagnostik und Therapie bilden.

Die gezielte Sterilitätsabklärung folgt dann einfachen Regeln und betrifft immer beide Partnern, müssen hier doch vor allem folgende drei Fragen beantwortet werden:

  • Findet regelmässig ein Eisprung statt?
  • Ist der Samen des Mannes in Ordnung?
  • Sind die Eileiter der Frau durchgängig?

Generell kann man davon ausgehen, dass Frauen mit regelmässigen Zyklen von 25-30 Tagen einen Eisprung haben. Zur Kontrolle des Zyklus bestimmen wir am 3. oder 4. Zyklustag (1. Zyklustag = Tag, an welchem die Menstruation voll eingesetzt hat) einige Hormone im Blut.

Dann bestellen wir Sie am 12. oder 13. Zyklustag für eine Ultraschalluntersuchung, welche an einem der Eierstöcke ein reifes Eibläschen (Follikel) zeigen sollte.

Die Messung der Temperaturkurve ist höchstens für 1-2 Monate interessant; zur Abklärung des Eisprungs stehen uns präzisere Methoden zur Verfügung, und die Temperaturmessungen belasten erfahrungsgemäss die Lebensqualität der Frau. Statt der Temperaturmessung können wir beispielsweise 5-8 Tage nach dem Eisprung das Gelbkörperhormon (Progesteron) im Blut bestimmen.

Der Samen des Partners wird in unserem Speziallabor untersucht (Spermiogramm). Dabei achtet man auf die Zahl der Samenzellen (mindestens 20 Millionen/ml), ihre Beweglichkeit (mindestens 50% bewegen sich vorwärts, 25% bewegen sich rasch vorwärts) und ihre Beschaffenheit (mindestens 30% sehen „normal“ aus). Da die Samenqualität generell enorm schwanken kann, sind unter Umständen zwei Untersuchungen nötig. Bei auffälligen  Befunden schlagen wir dem Mann vor, sich vom Spezialisten untersuchen zu lassen.

Die genaue Abklärung beider Partner ist auch deshalb eine unerlässliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung, da die möglichen Kinderwunsch-Behandlungen je nach Ursache der Sterilität sehr variieren können und es gilt, die für jedes Paar beste Methode herauszufinden.

Zusammengefasst kann man also sagen, dass die Sterilitätsabklärung bei der Frau z.B. prinzipiell folgende Punkte beinhaltet, welche alle innerhalb eines Menstruationszyklus in unserer Praxis durchgeführt werden können:

  • Gynäkologische Untersuchung
  • Hormonanalyse
  • Ultraschall
  • Infektabklärung
  • (evtl. Durchgängigkeitsprüfung der Eileiter)

Beim Mann sind folgende Untersuchungen wichtig:

  • Spermiogramm
  • Infektabklärung

Je nach Resultat können jedoch zusätzliche Untersuchungen notwendig sein.

Schließlich gibt es zahlreiche diagnostische Möglichkeiten, die biologischen Abläufe beim Eindringen der Spermien in den Gebärmutterhals und beim Weg zur Befruchtung durch den Eileiter bis zum Eierstock zu kontrollieren.

Häufig handelt es sich auch um einfache zeitliche Fehler, die ein erfolgreiches Zusammentreffen von Samen- und Eizelle verhindern.

Oder es kommt zu Eisprung-unterdrückenden hormonellen Dysfunktionen bei der Frau (weibliche, männliche oder Schilddrüsenhormone, sprich zu hohes Testosteron, TSH oder Prolaktin); in diesen Fällen helfen das Bestimmen dieser Parameter und eine gezielte Therapie.

(Genauere Informationen finden sie unter www.cryobank-muenchen.deDiagnostik und mögliche Gründe.)

Was die Behandlung betrifft, so bieten wir in unserer Praxis Folgendes an:

  • Bestimmung des richtigen Zeitpunkts.
  • Stimulation der Eierstöcke
  • Auslösen des Eisprunges
  • Unterstützung der Gelbkörperphase mit Progesteron
  • Samen-Aufbereitung und -Einspritzen in die Gebärmutter (Homologe Insemination)
  • Donogene Insemination mit sorgfältig untersuchtem und ausgewähltem Spendersperma aus der Samenbank

Sollten diese Behandlungen nicht zur erwünschten Schwangerschaft führen bzw. in Ihrem Falle nur eine andere Behandlungsmethode zielführend sein (z.B. eine IVF oder ICSI), so überweist Herr Dr. Lorch Sie gerne zur künstlichen Befruchtung an ein spezialisiertes Zentrum weiter.

Grundlage für eine jede Schwangerschaftsplanung ist die gezielte Berechnung des richtigen Zeitpunkts, sprich des Eisprungs.

Und so beträgt die Chance, schwanger zu werden, ca. 5-6 Tage rund um den Eisprung.

Denn auch wenn die Eizelle lediglich eine Lebensdauer von 12-24 Stunden hat, so kann auch Sex vor dem eigentlichen Eisprung dennoch zu einer Befruchtung führen, sind Spermien im Unterleib der Frau doch bis zu vier Tage überlebensfähig. Und eben deshalb bewegt sich das Zeitnster für eine Befruchtung 2-3 Tage vor dem Eisprung und endet zwei Tage danach.

Um Ihren Eisprung genau bestimmen zu können, sollten Sie Ihren Zyklus über längere Zeit beobachten.

Generell dauert ein durchschnittlicher Zyklus 28 Tage. Allerdings gibt es hier häufig auch Schwankungen zwischen 21 und 40 Tagen.

Stellen Sie deshalb Ihre genaue Zyklusdauer in Tagen fest, wobei der 1. Tag der Menstruation der 1. Tag des Zyklus ist. Gemeint ist hierbei der erste Tag der „echten“ Blutung und nicht einer etwaigen Schmierblutung.

Als Grundregel nach Knaus/Ogino können Sie sich Folgendes merken: der Eisprung findet etwa 12-16 Tage vor der nachfolgenden Blutung statt. Allerdings ist der Nachteil dieser Methode, dass sie nicht die individuellen Zyklusschwankungen berücksichtigt und deshalb oft ungenau ist. Die fruchtbare Zeit lässt sich hiermit nur ungefähr eingrenzen. Zu wenig, um gezielt schwanger zu werden.

Und so eignet sich zur genaueren Bestimmung des Eisprungs die Symptothermale Methode (STM). Sie kombiniert die Ansätze der oben genannten Kalendermethode von Knaus/Ogino mit der Temperatur-Methode und der Billings-Methode.

Die Temperaturmethode zur Bestimmung des Eisprunges beruht auf der Beobachtung, dass die Körpertemperatur um den Eisprung herum erkennbar ansteigt; bei der Billings-Methode wird der Schleim des Gebärmutterhalses (Zervix) beobachtet, verändert er doch im Laufe des Zyklus seine Konsistenz.

Am Besten aber sprechen Sie mit Dr. Lorch/ Dr. Bleichrodt persönlich, der mit Hilfe des Zyklusmonitoring via Ultraschall und Untersuchung den genauen Tag Ihres Eisprung sicher bestimmen kann.

Um Ihre fruchtbaren Tage exakt zu bestimmen und so die Wahrscheinlichkeit für den Eintritt einer Schwangerschaft deutlich zu erhöhen, können Sie in unserer Praxis ein Zyklusmonitoring durchführen lassen. Dabei werden mittels Ultraschall die Entwicklung der Eibläschen sowie des Endometriums, sprich der Schleimhaut genauestens verfolgt und zusätzlich erforderliche Hormone im Blut bestimmt.

Damit lässt sich der Zeitpunkt des Eisprungs genau bestimmen und somit der optimale Zeitpunkt für den Geschlechtsverkehr definieren.

Bei Störungen gibt es verschiedene Einflussmöglichkeiten durch Hormone.

Wenn mit Hilfe eines Zyklusmonitorings festgestellt wurde, dass im Laufe eines Zyklus gar keine oder aber nur eine ungenügende Follikelreifung stattfindet, so ist eine Hormonelle Stimulation angeraten.

Denn durch die gezielte und kontrollierte Gabe von Medikamenten, sprich von Hormonen, kann  die Follikelreifungs-Störung ausgeglichen werden.

Ein von vornherein unregelmäßiger Zyklus deutet in aller Regel auf ein Problem bei der Follikelreifung hin.

Allerdings ist Hormonelle Stimulation keineswegs immer gleichbedeutend mit Mehrlingsschwangerschaft. Schließlich ist gerade im Rahmen einer Inseminationsbehandlung lediglich das Heranreifen eines guten Eis, sprich Ovars, nötig und gewünscht.

Eine homologe Insemination ist unter anderem dann das Mittel der Wahl, wenn die ungewollte Kinderlosigkeit auf Einbussen der Spermienqualität des Mannes zurückzuführen sind. Problem darstellen. Sind Anzahl und Beweglichkeit der Spermien eingeschränkt oder sind sie verformt bzw. haben ein auffälliges Aussehen (OAT-Syndrom), so kann die Insemination durch das Verkürzen des Weges zur Eizelle erfolgreich sein.
Aber auch bei einem schlechten Ergebnis des Postkoitaltests (gynäkologische Untersuchung der Frau kurz nach dem Sex), ist die Insemination die bevorzugte Behandlungsmethode, deutet dies doch darauf hin, dass sich eine Unverträglichkeit zwischen Gebärmutterhalsschleim und Samenzellen ergibt, sei es aufgrund von schlechtem Muttermundschleim, wegen Antikörpern o.Ä..

Und auch in den Fällen, in denen ein „normaler“ Geschlechtsverkehr nicht durchführbar ist bzw. nicht durchgeführt werden will, kann eine Insemination helfen. Und so vor der Insemination, nachdem mittels Ultraschall und Hormonbestimmungen der Zeitpunkt des Eisprungs festgestellt wurde („Zykluskontrolle“), zunächst einmal die Spermien aufbereitet, d.h. „gewaschen“. Der Waschvorgang befreit die Spermien von der Samenflüssigkeit und aktiviert sie auf diese Weise. Hauptsächlich die qualitativ hochwertigsten, beweglichsten, gesunden Spermien werden dadurch angereichert und für die Insemination eingesetzt.

Darüber hinaus können „gewaschene“ Samenzellen tiefer in den Unterleib der Frau eingebracht werden, ohne eine nachteilige Reaktion des weiblichen Organismus zu befürchten.
Über einen dünnen, weichen Schlauch (Katheter) werden diese Spermien dann zum Zeitpunkt des Eisprungs direkt in die Gebärmutter eingeleitet. Da der Gebärmutterhals zum Zeitpunkt des Eisprungs geöffnet ist, ist das Einführen des Katheters einfach und die Patientin spürt dies praktisch nicht, weshalb sie keinerlei Angst vor einer Insemination zu haben braucht!

Beim Geschlechtsverkehr landen die Spermien in der Regel am Ende der Scheide und müssen durch den Gebärmutterhals, die Gebärmutterhöhle bis in den Eileiter, dem Ort der stattfindenden Befruchtung, kommen. Bei der intrauterinen Insemination spritzt man mit einem dünnen Plastikkatheter die aufbereiteten, gewaschenen Spermien direkt in die Gebärmutterhöhle.

Der Vorteil liegt darin, dass man den Spermien so ein Stück des Weges abnimmt. Vor allen Dingen können aber bei der Spermaaufbereitung die schnell-vorwärts-beweglichen Spermien in einer kleinen Flüssigkeitsmenge konzentriert werden. Der Erfolg dieser Therapie, sprich Insemination, nämlich die Schwangerschaft, ist in den ersten sechs Zyklen zu erwarten; Andernfalls ist eine weitergehende Therapie (z.B. IVF) angebracht.

Eine Insemination mit Spendersamen kommt dann in Betracht, wenn keinerlei Möglichkeit besteht entweder aus der Samenflüssigkeit oder aus dem Hodengewebe des Mannes Spermien für eine Befruchtung zu isolieren.

Außerdem ist es auch bei Vorliegen einer genetischen Erkrankung des Mannes eine geeignete Behandlungsalternative, um den Defekt nicht an sein Kind weiterzugeben.

Oder aber Sie entschließen sich zu einer Donogenen Insemination, wenn bzw. weil mehrere IVF-/ICSI-Therapien bereits fehlgeschlagen sind.

Auch wenn viele Paare beim ersten Gedanken an eine Samespende zunächst einmal zurückschrecken und sich zunächst eine Donogene Insemination für sich keineswegs vorstellen können, so gelingt es schließlich doch einem Goßteil der Paare, sich mit dem Gedanken einer „Organspende“ Schritt für Schritt anzufreunden und die Samenspenderbehandlung letztlich doch als einen guten Weg zum Wunschkind zu sehen.

Allerdings bedarf ein „Anfreunden“ mit der Spendersamenbehandlung Zeit und so dauert es oft ca. ein Jahr, um die Donogene Insemination doch noch als gute Chance auf ein Leben mit Kind ansehen und auch akzeptieren zu können. Schließlich müssen auch der Schock, kein eigenes Kind zeugen zu können und die Trauer, Sorgen, Ängste und auch Wut erst verarbeitet werden. Das dauert meist mehrere Monate.

Und so kommt die Donogene Insemination dann in Frage, wenn das Paar sich einig ist, dass für beide der Wunsch nach einem Leben mit Kind, auch wenn es genetisch nur von der Mutter abstammt, erstrebenswerter und wichtiger ist, als ein Leben ohne Kind. Und anders, als bei einer Adoption bzw. Pflegekindern, erlebt das Paar so außerdem Schwangerschaft und Geburt gemeinsam und kann sich auf das Kleine 9 Monate einstellen.

Und wenn man die Paare sieht, die nach vielen Jahren Kinderwunsch endlich ihr Kind in Händen halten und voller Stolz bei uns vorzeigen, spätestens dann spürt man, dass die Donogene Insemination eine wichtige und wertvolle Behandlungsmethode ist, um sehr vielen Paaren ein Leben mit Kind und als Familie doch noch möglich zu machen.

Ausführliche Informationen zum Thema Donogene Insemination finden Sie unter www.cryobank-muenchen.de.

Klicken Sie sich einfach durch oder vereinbaren Sie ein Informationsgespräch in der Praxis Dr. Lorch unter Tel: 089 – 790 788 66. Wir beraten Sie gerne und freuen uns auf Sie!

Sehr geehrte Patientin, liebes Kinderwunschpaar,

Sie haben sich für eine Behandlung in der Praxis Dr. Lorch entschieden und wollen im nächsten Zyklus beginnen?

Erfahren Sie hier noch einmal alles Wichtige zur Inseminationsbehandlung in unserer Praxis und was es zur Vorbereitung und Durchführung zu beachten gibt.

Planung einer Donogenen Insemination

Checkliste – Was wir vor Behandlungsbeginn von Ihnen benötigen:

Im medizinischen Erstgespräch wurden Sie von Dr. Lorch/Dr. Bleichrodt über den anstehenden Behandlungsablauf informiert, im psychosozialen Beratungsgespräch mit Dipl.-Psych. Bleichrodt stand die Auswahl des für Sie beide besten Spenders im Fokus.

Um diese Auswahl sorgfältig und gewissenhaft für Sie treffen zu können, benötigen wir jedoch Ihre Hilfe:

Dafür schicken Sie uns bitte – wie besprochen – ein Foto von Ihnen beiden zu, sowie stichpunktartig Angaben zu Persönlichkeitsmerkmalen,  Interessen, Neigungen und Vorlieben. Damit ermöglichen Sie es uns – zusätzlich zu Merkmalen wie Haarfarbe, Augenfarbe, Größe, Statur und Gesichtszügen – individuell eine Abstimmung bei der Spenderwahl vornehmen können.

Zudem benötigen wir schriftliche Nachweise Ihrer beiden Blutgruppen mit Rhesusfaktor. Diese finden Sie z.B. auf Blutspendenausweisen oder Unfallpässen. Sollten Sie keinen Nachweis Ihrer Blutgruppen finden können, bestimmen wir diese auch gerne für Sie durch eine Blutabnahme.

Außerdem benötigen wir von der Wunschmutter noch folgende Blutwerte: HIV, Hepatitis, Röteln und Cytomegalie. Die Werte dürfen nicht älter als 3 Monate sein und müssen uns vor Behandlungsbeginn schriftlich vorliegen.

Alle relevanten Unterlagen noch einmal im Überblick:

  • Foto und Spenderbeschreibung
  • Nachweis Blutgruppe und Rhesusfaktor (von Wunschmutter und – wenn vorhanden – auch vom Wunschvater)
  • Blutwerte HIV, Hepatitis, Röteln und Cytomegalie (Wunschmutter)
  • Zusendung der unterschriebenen Verträge inkl. Kopie beider Personalausweise plus Kopie der Heiratsurkunde

Schicken Sie bitte all diese Unterlagen gemeinsam mit den von Ihnen beiden ausgefüllten und unterschriebenen Behandlungsverträgen und einer Kopie Ihrer beiden Personalausweise und der Heiratsurkunde spätestens zwei Wochen vor Behandlungsbeginn an folgende Adresse:

Cryobank München
z.H. Frau Dipl.-Psych. C. Bleichrodt
Wolfratshauserstr. 216
81479 München

Alle Unterlagen vollständig verschickt? Dann kann Ihre Behandlung beginnen!

Indivduelle Behandlungsplanung mit Hilfe Ihrer Zyklusdaten

Hierfür melden Sie sich in den ersten Tagen nach Eintritt der Regelblutung in unserer Praxis.

Dafür nutzen Sie bitte das Formular Zyklusdaten.

Sollten Sie gerade keinen Internetzugang haben, können Sie im Ausnahmefall auch unter 089 – 790 788 80 eine Nachricht auf unsere Telefonhotline (Anrufbeantworter) hinterlassen. Bitte nennen Sie uns hierzu deutlich Ihren Namen, Vornamen, Geburtsdatum, eine Rufnummer, unter der wir Sie tagsüber erreichen können, den ersten Tag Ihrer Blutung sowie die Länge des letzten Zyklus. Wir melden uns dann bei Ihnen wegen eines Termins zum Ovulationsmonitoring.

Um die Behandlung individuell und Ihrem Zyklus entsprechend für Sie planen zu können, benötigen wir von Ihnen Angaben dazu, an welchem Tag und um welche Uhrzeit Ihre letzte Blutung begonnen hat. Außerdem teilen Sie uns bitte mit, wie lange Ihr letzter Zyklus gedauert hat, d.h. wie viele Tage vom letzten Blutungsbeginn bis zu diesem Blutungsbeginn vergangen sind. Waren es 28 Tage oder hat der letzte Zyklus länger oder kürzer gedauert.

Termin Ovulationsmonitoring

Mit Hilfe Ihrer Zyklusdaten ist es möglich den optimalen Zeitpunkt fürs Ovulationsmonitoring errechnen zu können. Unter Ovulationsmonitoring versteht man eine Ultraschalluntersuchung, die am zuvor errechneten Termin entweder bei ihrem Frauenarzt am Wohnort, oder aber in unserer Praxis durchgeführt wird.

Beim Ovulationsmonitoring werden mittels Ultraschalluntersuchung drei wichtige Daten erhoben:

  • Anzahl und Durchmesser der Eibläschen (Follikel) des rechten und des linken Eierstocks
  • Höhe der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium)
  • Zusammensetzung des Gebärmutterhalsschleims (Cervixfaktor)

Sollten Sie das Ovulationsmonitoring bei Ihrem Arzt vor Ort durchgeführt haben, teilen  Sie uns bitte schnellstmöglich die Ergebnisse mit. Dafür nutzen Sie bitte das Formular Ultraschall vor Ort.

Sollte Ihnen derzeit kein Zugang zum Internet möglich sein, können Sie im Ausnahmefall auch für die Übermittlung dieser Information unsere Hotline unter 089 – 790 788 66 benutzen. Nennen Sie uns hierzu bitte deutlich Ihren Namen, Vornamen, Geburtsdatum, eine Telefonnummer, unter der Sie tagsüber zu erreichen sind, Tag der Ultraschalluntersuchung, Anzahl der gemessenen Follikel, Größe der gemessenen Follikel sowie die Höhe der Schleimhaut (Endometrium). Außerdem nenne Sie uns bitte den Cervixfaktor, d.h. die Zusammensetzung des Gebärmutterhalsschleims. Wir melden uns dann wegen einem Termin zur Insemination bei Ihnen.

Bitte beachetn:

Freitags sind wir nur bis 12 Uhr erreichbar. Danach können wir Ihre Nachrichten erst wieder ab Montagfrüh beantworten.

Mit Hilfe dieser Daten ist es möglich den mutmaßlichen Eisprungtermin vorherzusagen und so den optimalen Zeitpunkt für die Inseminationsbehandlung in unserer Praxis festzulegen – das kann auch an Samstagen oder an Sonn- und Feiertagen sein. Zu diesem Behandlungstermin können Sie dann auch Ihren Partner oder Ihre Partnerin mitbringen.

Termin zur Inseminationsbehandlung

Am Inseminationstermin selbst wird dann in unserer Praxis erneut eine Kontrolle der drei o.a. Befunde durchgeführt, um noch einmal sicherzustellen, dass auch wirklich der optimale Zeitpunkt ist und alle Voraussetzungen für eine Inseminationsbehandlung erfüllt sind. Sollte dies der Fall sein, kann der Eingriff vorgenommen werden.

Dabei wird die Spermaprobe des Spenders, die konzentrierte hochgereinigte  Spermien in einem speziellen Medium enthält, in einen besonders verträglich geformten Adapter (Inseminations-Dome) gefüllt. Dieser wird dann so am Muttermund platziert, dass  sich die Spermien sowohl vor dem, als auch im Gebärmutterhals befinden.

Von dort werden sie durch den kapillaren Sog des Gebärmutterschleims in den Uterus und die Eileiter gesaugt (ähnlich wie unter der Rinde der Bäume Wasser und Nährstoffe nach oben transportiert werden). Inseminationen in die Gebärmutterhöle führen wir nur in Ausnahmefällen durch, wenn besondere Voraussetzungen vorliegen.

Die Behandlung ist völlig schmerzfrei.

Die Erfolgschancen liegen dem Alter der Patientin entsprechend etwas höher, als beim normalen Geschlechtsverkehr.

Behandlungsoptimierung

Generell empfehlen wir ab dem Zeitpunkt einer geplanten Kinderwunschbehandlung die Einnahme eines Vitaminpräparates mit Folsäure zur Optimierung der Kinderwunschbehandlung und zum Schutz des Ungeborenen vor Missbildungen. Derartige Präparate gibt es in Apotheken im freien Verkauf.

Sollte sich zudem im Laufe der Behandlung herausstellen, dass Ihr Zyklus nicht optimal abläuft, so können bereits vor der nächsten Behandlung bestimmte Maßnahmen erforderlich sein, um den Zyklus zu verbessern und damit die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen.

Diese Maßnahmen werden individuell für Sie festgelegt. Zum Beispiel:

  • nach Eintritt der Regelblutung ab dem fünften Tag 1 Tablette Clomifen oder Femara abends für fünf Tage,
  • nach Eintritt der Regelblutung ab ca. dem dritten Tag eine „Kur“ mit stimulierenden Spritzen, die Sie sich selbst in die Bauchhaut verabreichen
  • kurz vor den Eisprung eine die Ovulation auslösende Spritze, welche Sie sich ebenfalls selbst geben können bzw. in unserer Praxis gespritzt bekommen.

Ob eine solche Therapie für Sie in Frage kommt bzw. wenn ja, welche, das entscheidet Dr. Lorch/Dr. Bleichrodt Ihrer persönlichen Situation entsprechend im Laufe der Behandlung.