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Schwangerschaft2018-10-17T13:11:43+00:00

9 Monate kompetente Betreuung

In dieser für Sie besonderen Zeit betreuen wir Sie umfassend, kompetent und einfühlsam. Neben der ärztlichen Überwachung haben Sie bei uns die Möglichkeit zusätzlich von der Hebamme im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge und Schwangerschaftsbeschwerden betreut zu werden.

Gemäß den Mutterschaftsrichtlinien sind im Verlauf einer regelrechten Schwangerschaft 3 Ultraschalluntersuchungen zur Beurteilung der Kindsentwicklung vorgesehen. Diese finden ca. in der 9.-12- , 19.-22. und 29.-32. Schwangerschaftswoche statt.

Mit dem Ultraschall können  wir Ihnen eine risikofreie und schmerzlose Untersuchung anbieten:

  • wir sehen ihr Baby schon ab einem sehr frühen Alter in Ihrer Gebärmutter und können so den Körper, die Bewegungen und die Organe Ihres Babys beobachten
  • es ist für Sie ein schönes Gefühl, Ihrem ungeborenem Kind schon beim Strampeln zusehen zu können oder es beim Daumennuckeln zu beobachten
  • wir sehen, ob es wächst, wie es sollt oder ob es Veränderungen gibt , die z.B. auf eine Erkrankung oder schlechte Versorgung durch die Plazenta (Mutterkuchen) oder eine mütterliche Erkrankung hindeuten

Außerdem werden zu Beginn, in der Mitte sowie im letzten Schwangerschaftsabschnitt Blutuntersuchungen durchgeführt (u.a. Blutgruppenbestimmung, Rhesusfaktor, Antikörpersuchtest).

Ab der 26. Schwangerschaftswoche könne durch ein CTG (Kardiotocogramm) die kindlichen Herztöne und eine mögliche Wehentätigkeit aufgezeichnet werden.

Wir bieten auch im Rahmen der Vorsorge auch einen Glucosetoelranztest  (oGTT) an.

Glucose-Toleranztest

Der orale Glukosetoleranz-Test (oGTT) dient dem Nachweis einer gestörten Zuckerverwertung in der Schwangerschaft bzw. des Schwangerschaftsdiabetes, einer Form der Zuckerkrankheit, die während der Schwangerschaft entsteht und unmittelbar nach der Geburt meist wieder verschwindet. Sie zählt zu den häufigsten schwangerschaftsbegleitenden Erkrankungen.

Jedoch ist eine Zuckerkrankheit in der Schwangerschaft eine durchaus ernsthafte Erkrankung, die sowohl für die Schwangerschaftsüberwachung als auch für die Überwachung des Neugeborenen eine wichtige Bedeutung hat, auch wenn die gesetzliche Kraneknenkasse diese Untersuchung nicht übernimmt.

Beim Glucosetoleranz-Test wird ein sogenannter Zuckerbelastungstest durchgeführt. Sie kommen morgens um 8 Uhr nüchtern.

Dann wird ein Zuckerwert aus dem Blut bestimmt. Anschliessend erhalten Sie 75g Zuckerlösung zu trinken. Danach wird nach weiteren 1 und 2 Stunden erneut ein Blutzuckerwert entnommen.

Sollten die Werte die Normbereiche übersteigen, muss eine entsprechende Diät und besondere Schwangerschaftsüberwachung erfolgen.

Denn zu den negativen Auswirkungen einer Zuckerkrankheit in der Schwangerschaft gehören unter anderem eine übernormale Gewichts- und Größenzunahme des werdenden Kindes, eine gehäufte Fehlbildungsrate, das Risiko der Frühgeburtlichkeit, das Risiko der Unreife, Geburtsschwierigkeiten und Unterzuckerungserscheinungen des Kindes nach der Geburt.

3D Ultraschall

Der 3D Ultraschall ermöglicht die dreidimensionale, räumliche Darstellung Ihres Kindes bzw. einzelner Organe und Körperteile. Er unterscheidet sich vom Ablauf her nicht vom herkömmlichen Ultraschall, doch da die Dreidimensionalität unseren Sehgewohnheiten entgegenkommt, empfinden die werdenden Eltern die 3D Ultraschallbilder häufig als besonders beeindruckend.

Ob die ersten Bilder von Ihrem Kind allerdings auch „gelingen“, ist von den Sichtbedingungen abhängig. Die Lage des Kindes, eine an der Vorderwand liegende Plazenta, wenig Fruchtwasser oder eine starke Bauchdecke lassen eine gute dreidimensionale Darstellung häufig nicht zu. Im Durchschnitt sind ausreichende Sichtverhältnisse, je nach Schwangerschaftswoche, in ca. 50% der Untersuchungen zu erwarten.

Die besten Sichtverhältnisse haben wir im mittleren Schwangerschaftsdrittel.

Farbdopplersonographie

Durch die Messung der kindlichen Blutflüsse in Arterien und Venen kann die Versorgung des Kindes mit Nähstoffen beurteilt werden und eine drohende Mangelversorgung des Feten (Plazentainsuffizienz) kann frühzeitig zwischen der 20.-24. Schwangerschaftswoche erkannt werden. dadurch können im Risikofall Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden.

Ersttrimester-Screening

Beim Ersttrimester-Screening handelt es sich um eine schonende Methode, um das Risiko von Fehlbildungen oder erworbener Erkrankungen frühzeitig zu bestimmen. So kann die Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer Trisomie 21 (Down Syndrom), ganz ohne Amnizentese (Fruchtwasseruntersuchung) abgeschätzt werden.

Hierbei wird in der 12. bis 14. Schwangerschaftswoche eine spezielle Ultraschalluntersuchung durchgeführt: das NT-Screening d.h. eine Nackenfaltenmessung oder auch Nackentransparenzmessung genannt.  Diese Messung ergibt dann eine Kombination mit Werten, welche aus dem Blut der Mutter bestimmt werden, das individuelle Risiko des Feten, eine Fehlbildung aufzuweisen.

Sollte dieses Risiko hoch sein, so kann man durch eine Fruchtwasser Untersuchung oder eine Chorionzottenbiopsie eine Chromosomenveränderung sichern oder ausschließen. Durch das NT-Screening können ca. 90% der Down-Syndrom Schwangerschaften als Risikogruppe erkannt werden.

Die Wahrscheinlichkeiten für das Vorliegen einer Trisomie 21 steigt mit dem mütterlichen Alter und beträgt z.B: bei einer 35-jährigen Frau etwa 1 Erkrankung auf 280 gesunde Kinder.

Triple Test

Der Triple Test ist eine Blutuntersuchung der werdenden Mutter sowie eine genaue Messung des Kindes mittels Ultraschall.

So beinhaltet er die Bestimmung der Konzentration von drei Hormonen im Blut der Mutter, und zwar dem alpha-Fetoprotein (AFP), dem freien Östriol (E3) und dem beta-Choriongonadotropin (ß-HCG).

Aus den gemessenen Werten kann bei genauer Kenntnis des Schwangerschaftsalters errechnet werden, um das Wievielfache der jeweilige Hormonwert höher oder niedriger ist als der durchschnittliche Wert und ob somit ein erhöhtes Risiko besteht, dass das ungeborene Kind an einem Down-Syndrom (Trisomie 21) oder an einer Spina bifida („offener Rücken“) leidet. Dabei werden das mütterliche Alter, das Körpergewicht der Schwangeren, vorausgegangene Schwangerschaften mit einem Kind mit Chromosomenbesonderheit sowie die genaue Schwangerschaftsdauer zum Zeitpunkt der Blutabnahme beachtet.

Der Sinn des Triple-Tests besteht darin, das Risiko einer Behinderung abzuschätzen und der Schwangeren eine Entscheidungshilfe zu geben, wenn sie sich noch nicht sicher ist, ob sie eine Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) durchführen lassen möchte. Der Triple-Test gibt an, ob im konkreten untersuchten Fall ein höheres oder geringeres Risiko als das Altersrisiko besteht.

Test auf Toxoplasmose

Toxoplasmose ist eine an sich harmlose grippeähnliche Infektion, die durch nicht ausreichend erhitztes Fleisch oder durch Katzenkot übertragen werden kann. Problematisch ist eine Erstinfektion in der Schwangerschaft, da diese zu schweren Schäden an Gehirn und Augen des Kindes führen kann. Bei rechtzeitiger Erkennung allerdings ist eine Toxoplasmose-Infektion gut behandelbar.

Und so kann durch einen entsprechenden Test festgestellt werden, ob sich in Ihrem Blut entsprechende Antikörper befinden, Sie also vor dieser Infektion geschützt sind. Die meisten Frauen haben bereits früher eine Infektion durchgemacht und deshalb Antikörper im Blut.

Dadurch sind Sie und Ihr ungeborene Kind vor einer erneuten Infektion geschützt und müssen sich als werdende Eltern keine Sorgen mehr machen.

Die Erstbestimmung der Toxoplasmose-Antikörper wird zu Beginn der Schwangerschaft empfohlen. Außerdem kann bei nicht vorhandenem Schutz durch eine Verlaufskontrolle ein möglicher Toxoplasmosekontakt erkannt werden.

Test auf Streptokokken

B-Streptokokken sind Keime, die relativ häufig im Gebärmutterhals vorkommen, ohne Beschwerden zu machen oder eine Gefahr darzustellen. Es ist jedoch wichtig zu wissen, ob diese Keime kurz vor der Geburt vorhanden sind, da es im Falle eines vorzeitigen Blasensprungs oder einer verlängerten Geburtsdauer zu einer starken Bakterienvermehrung kommen kann und somit zu einer Infektion des Kindes. Und die Infektion des Kindes hingegen kann zu einer ernsthaften, gefährlichen Erkrankung des Neugeborenen in den ersten Lebenstagen führen.

Deshalb sollte diese Scheidenabstrich-Untersuchung bei jeder Schwangeren kurz vor der Entbindung durchgeführt werden, so dass im Falle einer nachgewiesenen mütterlichen B-Streptokokken-Infektion während der Geburt vorbeugend ein Antibiotikum eingesetzt werden kann.

weitere Bluttests

Neben der Testung auf Toxoplasmose-Antikörper im Blut der Schwangeren empfiehlt sich auch die Testung auf weitere Antikörper, um nachweisen zu können, ob die Patientin bereits diese Erkrankungen hatte und somit Antikörper entwickelt, d.h. einen Schutz dagegen aufgebaut hat.

Gängig sind dabei die Testung auf Cytomegalie, Varizellen (Windbocken) und das Parvo-Virus-B19 (Ringelröteln).

Cytomegalie

Cytomegalie ist eine Viruserkrankung, die mit ganz unspezifischen Beschwerden verläuft. Schwere Verläufe kommen überwiegend bei immungeschwächten Patienten vor.

In der Schwangerschaft kann das Virus über die Plazenta oder bei Geburt über den Geburtskanal auf das Kind übertragen werden. Bei einer Erstinfektion mit dem Cytomegalie-Virus kann es in ca. 25% der Fälle zu einem sogenannten kongenitalen Cytomegalie-Syndrom kommen, das gekennzeichnet ist durch Leber- und Milzvergrößerung, Blutarmut, Neugeborenenkrämpfe, Gehirnhautentzündung und einer Vielzahl weiterer Symptome, die zu schweren Folgeschäden führen können und an denen etwa 10% der Erkrankten versterben.

Eine Antikörperbestimmung aus dem Blut sollte bereits in der Frühschwangerschaft erfolgen. Falls dann keine Antikörper nachweisbar sind, wird eine weitere Kontrolluntersuchung in der 20. – 24. Schwangerschaftswoche empfohlen.

Varizellen-Antikörper (Windpocken)

Windpocken treten vor allem bei Kindern mit einem bläschenartigen Ausschlag auf. Wenn Frauen als Kind keine Windpocken durchgemacht haben und sich im Verlauf der Schwangerschaft infizieren, können sie den Erreger auf ihr Kind übertragen.

In den ersten 6 Monaten ist eine Übertragung zwar sehr selten, aber die Folgen sind dann sehr schwerwiegend: Hautbefall mit Narbenbildung, unterentwickelte Arme und Beine, niedriges Geburtsgewicht, verschiedene Defekte am Auge und am Gehirn bei hoher Sterblichkeit. Bei einer Infektion um den Geburtstermin (4 Tage vor und 2 Tage nach der Entbindung) besteht für die Kinder ein besonders hohes Risiko zu erkranken, da sie noch keine Antikörperüber die Plazenta erhalten. Für ein Drittel dieser Kinder nimmt die Infektion einen tödlichen Verlauf.

Wenn Sie noch keine Windpocken durchgemacht haben, vermeiden Sie den Kontakt zu Personen, die Windpocken oder eine Gürtelrose (auch Varizellen-Viren) haben. Wenn Sie doch Kontakt hatten, gibt es die Möglichkeit, Antikörper zu verabreichen, wenn Ihr Immunstatus bekannt ist.

Bis 3 Monate vor Eintritt einer Schwangerschaft besteht die Möglichkeit, eine Impfung durchführen zu lassen.

Parvo-Virus-B19-Antikörper (Ringelröteln)

Ringelröteln werden durch das Parvo-Virus-B19 verursacht. Die meisten Infektionen erfolgen bei Kinder und Jugendlichen. Nicht selten infizieren sich aber auch Erwachsene.

Die Symptome sind unspezifisch: Fieber, Kopfschmerzen und ein juckender Ausschlag auf den Wangen. In 60 % verläuft die Infektion völlig ohne Symptome.

In der Schwangerschaft kann das Virus über die Plazenta auf das ungeborene Kind übertragen werden. Es können eine schwere Anämie (Blutarmut), ein Hydrops fetalis (Wasseransammlung im kindlichen Gewebe) sowie der Fruchttod die Folge sein.

Häufig werden Ringelröteln mit Röteln, Masern oder einer Allergie verwechselt. Nur die Blutuntersuchung auf Antikörper kann die Diagnose sichern. Falls kein Immunschutz besteht, muss nach 2 Wochen eine erneute Blutuntersuchung durchgeführt werden, um eine mögliche Infektion auszuschließen.

Bei einer Erstinfektion in der Schwangerschaft sind engmaschige Blutuntersuchungen und Ultraschalluntersuchungen des Kindes nötig.

Der Harmony Test ist eine Blutuntersuchung auf eine Chromosomenstörung beim ungeborenen Kind. 

Durch eine Analyse der freien fetalen DNA im Blut der Mutter, die ohne einen invasiven Eingriff möglich ist, kann eine fehlerhafte Chromosomenanlage erkannt werden.
 

Harmony-Test

Der Harmony-Test kann ab der 11. Schwangerschaftswoche (10+0 SSW) durchgeführt werden.

Nachdem der Schwangeren Blut abgenommen wurde, wird dies zur Untersuchung geschickt.

Im mütterlichen Blut befinden sich Erbinformationen des Kindes, sogenannte zellfreie fetale DNA.

In dieser können so Chromosomstörungen wie Trisomie 13, 18 oder 21 oder Monosomie X mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden.

NT – Messung

Mit Hilfe der Nackentransparenz-Messung kann mit sehr großer Genauigkeit das Fehlbildungsrisiko des Feten festgestellt werden. (US Bilder einfügen)

Ersttrimester-Screening

Beim Ersttrimester-Screening handelt es sich um eine schonende Methode, um das Risiko von Fehlbildungen oder erworbener Erkrankungen frühzeitig zu bestimmen. So kann die Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer Trisomie 21 (Down Syndrom), ganz ohne Amnizentese (Fruchtwasseruntersuchung) abgeschätzt werden.

Hierbei wird in der 12. bis 14. Schwangerschaftswoche eine spezielle Ultraschalluntersuchung durchgeführt: das NT-Screening d.h. eine Nackenfaltenmessung oder auch Nackentransparenzmessung genannt.  Diese Messung ergibt dann eine Kombination mit Werten, welche aus dem Blut der Mutter bestimmt werden, das individuelle Risiko des Feten, eine Fehlbildung aufzuweisen.

Sollte dieses Risiko hoch sein, so kann man durch eine Fruchtwasser Untersuchung oder eine Chorionzottenbiopsie eine Chromosomenveränderung sichern oder ausschließen. Durch das NT-Screening können ca. 90% der Down-Syndrom Schwangerschaften als Risikogruppe erkannt werden.

Die Wahrscheinlichkeiten für das Vorliegen einer Trisomie 21 steigt mit dem mütterlichen Alter und beträgt z.B: bei einer 35-jährigen Frau etwa 1 Erkrankung auf 280 gesunde Kinder.

Harmony-Test

Der Harmony-Test kann ab der 11. Schwangerschaftswoche (10+0 SSW) durchgeführt werden.

Nachdem der Schwangeren Blut abgenommen wurde, wird dies zur Untersuchung geschickt.

Im mütterlichen Blut befinden sich Erbinformationen des Kindes, sogenannte zellfreie fetale DNA.

In dieser können so Chromosomstörungen wie Trisomie 13, 18 oder 21 oder Monosomie X mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden.